Das richtige Motoröl

Allgemeines

Auch die Wahl des Motorenöls sollte sehr gut überlegt sein. Es gibt viele verschiedene Öle die auf verschiedene Faktoren angepasst sind somit allerdings auch nicht immer genau auf die Bedürfnisse eines Notstromaggregats.

Außerdem werden bei diesen Geräten nicht umsonst Ölmangelsicherungen eingebaut, denn Öl ist ein sehr wichtiger Faktor für den Betrieb einer solchen Maschine. Öl sorgt im Motor vor allem für die Schmierung der einzelnen Teile, denn bei 300 U/min tritt ein hoher Verschleiß auf. Um diesen zu minimieren schmiert das Öl die einzelnen Teile, damit diese vor einem zu hohen Verscheiß geschützt sind.

SAE Klassifikation

Beim Kauf von Motorenöl sind vor allem zwei Faktoren zu berücksichtigen, zum einen die SAE-Klassifikation, beschreibt die Viskosität sowie die Art des Öls.

Die SAE Klassifikation wird in der Regel wie folgt angegeben: "SAE Zahl1 W - Zahl2". Die erste Zahl gibt hierbei Auskunft über die Eigenschaften des Öls in einem kalten Zustand ist somit auch wichtig für einen Kaltstart und befindet sich in einem Bereich zwischen 0 und 25. Die zweite Zahl gibt die Eigenschaften des Öls bei hoher Temperatur an und liegt im Bereich von 20 bis 60.Das richtige Motoröl

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die erste Zahl relativ klein ist. Sie ist ja schließlich ausschlaggebend wie gut sich das Öl verteilt und somit auch wie gut der Motor das Öl in einem kalten Zustand verarbeiten kann. Ist das Öl zu dickflüssig, so kann der Motor das Öl nicht sehr gut gepumpt werden, wodurch sich auch der Start erschwert.

Die zweiten Zahl gibt ja an, wie sich das Öl in einem erhitzten Zustand verhält. Auch hier gilt, desto kleiner die Zahl ist, desto besser ist das Öl für den Motor zu pumpen. Allerdings gibt es auch hier zu berücksichtigen, dass desto höher die Zahl ist, desto belastbarer ist das Öl, was wiederum gut für die Langlebigkeit des Motors ist. Folglich sollte also ein gesundes Mittelmaß gefunden werden.

Die Art des Öls

Die Art des Öl gibt Auskunft über die Herstellung des Öls. Hier unterscheidet man zwischen mineralischem, teilsynthetischem und vollsynthetischem Öl. Alle Arten werden auf Grundlage von Erdöl hergestellt, jedoch unterschiedlich stark verarbeitet.

Mineralisches Öl wird vollkommen aus Erdöl hergestellt, ist jedoch auch nur bedingt für die modernen Motoren geeignet.

Das teilsynthetische Öl wird aus Mineralöl und synthetischen Zusätzen hergestellt.

Das vollsynthetische Öl basiert auch auf Erdöl, jedoch wird dieses Öl komplett in die einzelnen Bestandteile getrennt und danach wieder neu zusammengesetzt und ist somit ein Öl aus den Einzelnen Spaltprodukten des Erdöls. Dadurch werden vor allem die Molekülketten auf die Anforderungen angepasst.

Einbereichs- und Mehrbereichsöl

Für den Laien reicht vollkommen aus zu wissen, dass das Mehrbereichsöl durch die Zugabe von Polymeren so verändert werden kann, dass das Öl bei verschiedenen Bedingungen die selben Eigenschaften beibehält. Somit kann man keinen Unterschied des Öls im Sommer zum Winter erkennen und ist somit universeller einsetzbar.

Bei Einbereichsölen ist die Eigenschaft wie z.B. die Dickflüssigkeit festgesetzt. Unter verschiedenen Bedingungen sollen also auch verschiedene Öle verwendet werden.

Unsere Empfehlung

Wir als Redaktion empfehlen das vollsynthetische Öl, denn hier kann der Hersteller sein Öl genau auf die Anforderungen anpassen, so wird das Öl besser verträglich für den Motor was auch wieder zu seiner Langlebigkeit beiträgt.

Zudem sollte darauf geachtet werden, dass man eine Mehrbereichsöl erwirbt, sodass ein lästiges Wechseln der Öle vermieden werden kann.

Bei der SAE Klassifikation würden wir ihnen den Kauf eines 10W 30 oder 10W 40 Öls empfehlen. Dieses sollte dann auch nicht auf einen bestimmten Motorentyp festgelegt sein, wie z.B. den Motor eines Rennwagens, sondern eher alle Anforderungen in gewisser Weise abdecken.

Ratsam ist hingegen allerdings auch die Artikelbeschreibung des Öls zu lesen um sicherzustellen, dass das Öl die Anforderungen  des Notstromaggregats erfüllt. Hierzu findet man auch meist weitere Angaben in der Bedienungsanleitung.

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